“Wer Freie Schulen besucht, kann Kinder beobachten beim Kochen und Backen, bei der Gartenarbeit, beim Bauen von Buden, Holzhacken, Experimentieren mit Feuer, Renovieren und Verschönern von Schulräumen, Bauen eines Segelboots, beim Reparieren von Fahrrädern, beim Töpfern, Malen, Nähen, Batiken, Videofilmen, Drachenbau, Angeln, bei der Aquariumspflege oder Versorgung von Tieren, bei Fotolaborarbeiten, chemischen und physikalischen Experi-menten, beim Unordnung stiften und Ordnung schaffen, bei Ausflügen auf Schrottplätze, Basteln von Marionetten oder Musikinstrumenten, beim Unter-suchen von toten Fischen oder Spinnen, beim Drucken, Hämmern und Hobeln, beim Auseinandermontieren eines Motors, bei der Erkundung der Lebens-gewohnheiten von Kühen, beim Mauern, beim Schreibmaschine schreiben usw."
Borchert, M.: Was, wie und warum lernen Kinder in Alternativschulen?,München,
1984, S. 29 f.
Inspiriert von der Reformpädagogik von Rebeca und
Mauricio Wild sowie Maria Montessori wünschten sich die GründerInnen
der FASKA eine Schule,
die in vollem Vertrauen auf die inneren Wachstumskräfte der Kinder
• deren Bedürfnissen und individuellen Entwicklungsphasen
gerecht wird
• eine sichere vorbereitete Umgebung für vielfältige Lern-,
Spiel-, Experimentier- und Erfahrungsmöglichkeiten gestaltet
• viele verschiedene Lernmaterialien bietet, mit denen sich die
Kinder durch konkretes Tun und Begreifen selbstbestimmt auseinandersetzen
können
• dem Bewegungsdrang des Kindes Raum und Zeit lässt
• einen liebe- und respektvollen Umgang sowohl zwischen Kindern
und Erwachsenen als auch unter den Kindern pflegt
• durch Regeln und Grenzen die Kinder zu verantwortungsvollem Handeln,
sozialem Verhalten und Konfliktfähigkeit anleitet
• den Kindern Mitverantwortung und Mitbestimmung überträgt
• ein ökologisches Bewusstsein und die Liebe zur Natur und
deren Achtung entwickelt